"Ein Sommermorgen auf einer Wiese am Roten Moor in der Rhön: Es ist ruhig und angenehm kühl, ein sanfter Wind weht durch den offenen Korridor zwischen mehreren Waldstücken" - so beschreibt mein Kollege Paul Mosbacher einen flüchtigen Moment seines Einsatzes im hessischen Mittelgebirge. Eine friedliche Szenerie, man möchte sofort selbst eintauchen in die Natur. Trotz Hitzewelle und Trockenheit hat
der Sommer mit seinen herrlichen Landschaften immer noch wunderschöne Seiten und die Kraft, unser Gemüt mit Glück zu füllen.
Umso mehr gilt es, diese Landschaften zu bewahren und für die Zukunft zu wappnen. In der Rhön etwa gibt es Menschen, deren Beruf genau das ist: Tiere und Pflanzen schützen. Die sogenannten
Rhön-Ranger kennen das Biosphärenreservat wie ihre Westentasche, sie erkennen, wo etwas im Argen liegt und wo sie eingreifen müssen.
Sie leiten Freiwillige an und lehren Kinder den Wert der Natur. Wie sagt es mein Kollege so schön: "Sie arbeiten dort, wo andere Urlaub machen." Heute ist übrigens
der internationale World Ranger Day, der auf die wichtige Rolle von Rangerinnen und Rangern in Schutzgebieten weltweit aufmerksam machen soll. Diese Aufmerksamkeit erzeugen wir gerne!
Meine ganz eigene
Momentaufnahme des Tages kommt deswegen auch aus der Rhön. Wie eine Superhelden-Truppe wandern die Rhön-Ranger über eine Wiese, immer bereit, ihre Superkräfte in den Dienst der Natur zu stellen.