Entenfamilien sind ausgesprochen putzig. Diese kleinen Küken, die laut fiepend durch die Gegend watscheln – einfach niedlich. Sie sind allerdings auch etwas eingeschränkt, wenn es um das Erklimmen von Hindernissen geht, und landen so immer wieder in Situationen, aus denen sie alleine nicht mehr herauskommen. Dass Enteneltern zudem regelmäßig zeigen, dass sie sich eher wenig um örtliche Gegebenheiten kümmern, macht die Sache nicht einfacher.
So gab es gestern Mittag zum Beispiel einen Einsatz für die Feuerwehr in
Raunheim (Groß-Gerau), weil eine Entenfamilie
wegen einer hohen Mauer ein Schulgelände nicht mehr verlassen konnte. Und bei
Langenselbold (Main-Kinzig) musste sogar
die A66 gesperrt werden, weil sich eine Entenfamilie ausgerechnet auf den dicht bewachsenen Mittelschutzstreifen verirrt hatte und ohne fremde Hilfe dort nicht weggekommen wäre. Deswegen an dieser Stelle ein großes Danke an alle, die den hessischen Enten immer wieder aus der Patsche helfen!
Unsere heutige Momentaufnahme zeigt auch zwei Tiere, die sich bevorzugt in der Nähe von Wasser aufhalten, allerdings keine Enten: hessenschau.de-Nutzer Martin Hipper aus
Frankfurt-Nied hat stattdessen einen Eisvogel sowie eine Schildkröte in der Morgensonne erwischt.